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Institut für pastorale Bildung der Erzdiözese Freiburg
Die Ausbildung zum Ständigen Diakon
Vorausetzungen:
Vor der eigentlichen Ausbildung zum Ständigen Diakon prüft
der mögliche Bewerber seine Eignung anhand der folgenden Kriterien:
- bewährt in Ehe und Familie (auch die zölibatäre
Lebensform ist möglich.)
- positive Lebenseinstellung und Bewährung im Beruf
- kontakt- und kommunikationsfähig
- fähig zum Glaubens- und Lebenszeugnis
- Mindestalter von 35 Jahren bei Verheirateten; bei Zölibatären
wird eine Bewährung in dieser Lebensform erwartet.
- Engagement in einer Pfarrei oder kirchlichen Einrichtung.
- erfolgreicher Abschluss der von der Erzdiözese Freiburg
anerkannten Studienwege der Theologie und der Pastoral (Glaubenspraxis)
Ausbildungsschritte:
Die eigentliche Ausbildung zum Ständigen Diakon mit Zivilberuf
beginnt mit der dreijährigen berufsbegleitenden Ausbildung.
Diese umfasst
- die menschliche und spirituelle Förderung
- die Grundlegung, Vertiefung und Ergänzung der theologischen
und pastoralen Kenntnisse
- die Befähigung zu einer diakonischen Pastoral
- die Vertiefung des Verständnisses zur Übernahme eines
kirchlichen Amtes
Die Ausbildung erfolgt durch Studienwochen und -wochenenden im
Institut für Pastorale Bildung der Erzdiözese Freiburg
und durch konkrete Praktikas in der eigenen Pfarrgemeinde.
Des weiteren wird der Bewerber für den Ständigen Diakonat
in einen Diakonatskreis aufgenommen. Dieser begleitet den Weg des
Bewerbers während der Ausbildung.
In diesem Diakonatskreis wird er als Diakon ständiges Mitglied
bleiben.
Zustimmungen zur Aufnahme in den Ständigen Diakonat und
zur Weihe:
Damit Männer zu Ständigen Diakonen geweiht werden, geht
eine eingehende Prüfung ihrer persönlichen Berufung voraus.
Alle Beteiligten müssen positiv der Berufung zustimmen.
Im einzelnen sind dies.
- die Ehefrau
- der Diakonatskreis
- die Pfarrgemeinde durch die Mitglieder des Pfarrgemeinderates
- der Ortspfarrer
- die Ausbildungsverantwortlichen
- die Diözesanleitung
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