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Renovierung der Kirche abgeschlossen
Daß
an der Wolterdinger Pfarrkirche St. Kilian wochenlang kräftig gearbeitet
wurde, war unübersehbar. Vom Sockel bis hoch an die Kirchturmspitze
hatte das Gotteshaus eine Gerüst-Hüllle bekommen.
Die Jahre haben an Kirchentreppen und Turm ihre Spuren hinterlassen.
Die Dachbalken sind marode und müssen teilweise ersetzt werden.
Ebenso sind zahlreiche Sandsteine besonders auf der Wetterseite
verwittert. Sie gilt es auszubessern oder zu ersetzen. Und auch
Zifferblätter und Zeigerpaare der Turmuhr müssen dringend erneuert
werden. Um die Lichverhältnisse in der Kirche zu verbessern wurden
drei Fenster, die nach dem Krieg zugemauert worden waren, wieder
geöffnet.
Die Turmhaube wurde erneuert. Steinmetze und Maler haben die angegriffene
Kirchenhülle ausgebessert und in einem gedeckten Weiß neuen Glanz
verliehen. Im Turm wurde die nach dem Krieg zugemauerte große Fensteröffnung
direkt über dem Hauptportal wieder freigelegt und ein neues Glasfenster
eingesetzt - eine Komposition in Blau, rot und weiß. Da heute die
Empore mit der Orgel an dieser Stelle steht, wird der Durchbruch
jedoch nicht ganz geöffnet, sondern das Fenster von innen beleuchtet.
Nach dem Kostenvoranschlag des Erzbischöflichen Bauamts Freiburg
belaufen sich die Kosten auf 288 000 Euro. Davon übernimmt das Ordinariat
ein Drittel, sprich 93 300 Euro. Pfarrer Werner Arnold freut sich
auch über einen Zuschuß der Stadt in noch nicht endgültig festgelegter
Höhe. Die restlichen Kosten muß allerdings die Pfarrgemeinde tragen.
Mit Rücklagen, mit einem Darlehen und mit Spenden hofft die Pfarrgemeinde
die notwendigen Mittel aufbringen zu können. Herzlich bittet Pfarrer
Arnold alle, mit einer Spende zur Erneuerung der Pfarrkirche, die
maßgeblich das Erscheinungsbild der Ortsmitte beeinflußt, beizutragen.
(Konto 2142112 bei Volksbank Baar).
Inzwischen konnte das Pfarramt das Ergebnis der Kosten der Außenrenovation
bekannt geben. Die Gesamtsumme beträgt 272.024 Euro. Weil der Außenputz
der Kirche, abgesehen vom Turm, noch in recht gutem Zustand war,
blieben wir unter der ursprünglich veranschlagten Summe in Höhe
von 288.000 Euro. Ganz besonders erfreulich waren die vielen Spenden
in der Gesamthöhe von 33.278,95 Euro. Allen Spendern ein herzliches
Vergelt's Gott.
Seit dem Wiederaufbau der
Kirche nach dem Krieg ist an der Fassade nichts mehr geschehen.
Der Turm ist sogar noch älter. Er hatte den Bombenangriff am
22. Februar 1945 am besten überstanden, so daß das Dach noch weitgehend
original ist.
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