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Dem Kind einen Namen gegeben
Seelsorgeeinheit Wolterdingen
St.
Kilian Wolterdingen, St. Mauritius Grüningen und St. Sebastian Hubertshofen
mit den Filialgemeinden St. Anna Unterbränd und St. Markus Mistelbrunn
werden seit rund 25 Jahren von einem Pfarrer betreut. Am Samstag,
23. November 2001, zum Ende des Kirchenjahres also, erhiellt die
Realität einen Namen: Seelsorgeeinheit Wolterdingen.
Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes mit Regionaldekan Manfred
Diewald und Dekan Andreas Huber wurden die fünf Orte zur Seelsorgeeinheit
zusammengefügt und die Errichtungsurkunde überreicht sowie beurkundet,
daß der in Wolterdingen wohnende Pfarrer Werner Arnold die Leitung
erhält. Nach Immendingen ist es damit die zweite von künftig insgesamt
13 Seelsorgeeinheiten im Dekanat. "Für uns ändert sich nichts",
betont Pfarrer Werner Arnold. Denn wie bislang blieben die Pfarreien
rechtlich vollkommen selbständig. So haben Wolterdingen, mit 1155
Seelen die größte Pfarrei, Grüningen (555 Seelen) und Hubertshofen
(insgesamt 628) nach wie vor ihren eigenen Pfarrgemeinderat und
jeweils einen Stiftungsrat. Pfarrer Arnold legt Wert darauf, daß
die Gemeinden möglichst selbständig agieren. "Wir müssen die Kirche
im Ort lassen."
Das Leben gestaltet sich in jeder Gemeinde separat, abgesehen vom
gemeinsamen Ausflug der Senioren oder der Ministranten. Die Einheit
verkörpert also der gemeinsame Pfarrer. Allerdings haben die Pfarrgemeinderäte
vereinbart, sich wenigstens einmal im Jahr zusammenzusetzen, um
über gemeinsame Aufgaben in den Bereichen Liturgie, Verkündigung
und Caritas zu beraten. Diese Zusammenarbeit ist ebenso in den Kooperationsvereinbarungen
festgeschrieben wie das Zusammenwirken der Stiftungsräte in Fragen,
die alle Kirchengemeinden betreffen.
Einzig die Verwaltungsaufgaben werden für alle Pfarreien der Seelsorgeeinheit
zentral im Wolterdinger Pfarrbüro von Ulrika Murr erledigt.
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