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St. Mauritius GrüningenST. Mauritius Grüningen

Kurze Geschichte der Pfarrkirche

Spätestens im 11. Jahrhundert soll in Grüningen eine Kirche gestanden haben. Die heutige Kirche stammt entweder aus dem 13. Jahrhundert oder wurde bald nach 1306 gebaut, nachdem die Kirche an die Johanniter von Villingen übergeben worden war.
Ursprünglich handelte es sich um einen einschiffigen Saalbau. Die heutigen Fenster und der Turm stammen vermutlich von einem Umbau im Jahre 1551. Der Chor wurde 1934 angebaut.
Berühmt wurde diese einfach Dorfkirche 1890, als man die Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert fand. Bei verschiedenen Umbauten und Restaurierungen wurden sie immer wieder übermalt, sodaß Panowsky 1970 viele Schichten auf den Fresken vorfand. Außerdem entdeckte er einen Rautenfries an der Westwand und andere Malereifragmente, die in einer Schicht unter den Malereien des beginnenden 14. Jahrhunderts lagen. Da die Secco-Lasuren durch das Übertünchen und Wiederaufdecken abgegangen sind, machen die Malereien heute einen farblich eintönigen Eindruck.
Die Malereien bedeckten ursprünglich in zwei Szenenreihen übereinander die vier Wände. Zwischen beiden Szenenreihen läuft ein rot eingefaßtes Ornamentband, auf dem vor dunklem, wohl einst blauen Grunde, helle, fünfblättrige Rosenblüten und scharf gezackte Blätter wechseln.

Zu den Wandmalereien